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Viele Millionen Laub- und Nadelgehölze werden jährlich in deutschen Baumschulen herangezogen. Dazu gehören Allee- und Parkbäume, Zier-, Blüten- und Obstgehölze, aber auch Bodendecker, Rosen sowie Hecken- und Kletterpflanzen, die von rund 540 Betrieben in Nordrhein-Westfalen von über 2.350 Arbeitskräften produziert werden.
 
Bei den veredelten Baumschulkulturen handelt es sich in Nordrhein-Westfalen hauptsächlich um veredelte Obstgehölze, Rosenveredelungen oder veredeltes Beerenobst auf einer Fläche von 109 ha. Die Produktionsfläche für Ziersträucher und –gehölze für Straßen, Parks und Gärten beträgt in Nordrhein-Westfalen 2.439 ha, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Allee- und Straßenbäumen liegt. In Containern werden Baumschulkulturen auf einer Fläche von 228 ha produziert.
 
Neben den Baumschulen, die ein breites Gehölzsortiment bis zur Verkaufsgröße heranziehen, haben sich im Laufe der Zeit viele Spezialbaumschulen entwickelt, die sich entweder auf einzelne Sortimente wie Obst-, Forstpflanzen, Rosen oder Rhododendren konzentrieren oder gewisse Kulturabschnitte übernehmen.
 
In Baumschulen ist Geduld gefragt. Zwar können einzelne Gehölze bereits nach zwei Jahren verkaufsfertig sein, Park- und Alleebäume benötigen jedoch oftmals 10 - 20 Jahre, bevor sie mit Spezialmaschinen gerodet und versandfertig gemacht werden können.
 
Die Gehölze werden von den Baumschulen an Betriebe des Garten- und Landschaftsbaues, an Gartencenter sowie an Städte und Gemeinden verkauft. Eine bedeutende Abnehmergruppe sind auch Privatkunden mit ihren Haus- und Kleingärten.
Für den Baumschulsektor in Nordrhein-Westfalen liegt der Umsatz um die 145 Millionen Euro pro Jahr.
 
 

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